Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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kanntſchaft angeknüpft habe!... Doch nein, Muth! Sie hat mir geſagt, ihr Vater ſei gut, er liebe ſie zärtlich. Ich werde zu Herrn Hieronymus ſagen, daß meine Abſichten anſtändig ſind, daß mein Vater, der Vertrauen in mich ſetzt, mir hundert Mal ver⸗ ſichert hat, er werde mir niemals in der Wahl einer Gattin zuwider ſein, ſelbſt wenn ſie kein Vermögen habe. und zudem wird ſie ja da ſein... und ihren Vater zu meinen Gunſten ſtimmen... es müßte denn ſein, daß ich mich getäuſcht habe... daß ſie mich nicht liebt... daß ſie mit einem andern Mann, der ihr gefallen, bekannt geworden wäre!... Doch nein, ich habe Unrecht mit meiner Beſorgniß... aufl ſtellen wir uns vor; aber fragen wir erſt, wo Herrn Hieronymus Gogo's Wohnung iſt.“

Ein junges Bauernmädchen ging vorüber.“

„Jungfer, kennen Sie in dieſem Dorf den Hie⸗ ronymus Landwirth?“

„Ja, Herr, kenn' ihn recht gut.. potz Kuckuk! er iſt erſt noch geſtern Abend bei uns geweſen.“

„Könnten Sie mir ſeine Wohnung weiſen?“

„Ja, Herr, ganz leicht; Sie ſind gar nicht weit davon. Schauen Sie, da die erſte Gaſſe links, die müſſen Sie hinauf, dann werden Sie am Ende, wo es in die Haupiſtraße hineingeht, ein ſchönes Haus mit grün angeſtrichenen Läden ſehen.. es iſt leicht zu kennen.'s gibt keine andern grünen Läden in der Straße.“

„Schönen Dank, Jungfer.“

Leopold geht wieder weiter. Bald bemerkt er das