Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

34

weh!. Indeß vielleicht erhalten Sie ein ander Mal Genugthuung. es kann auch wieder beſſer gehen. Aber wenn Sie meinem Rathe folgen wollen, ſo machen Sie ſich nicht mehr an ſpaniſche Stoffe.. das bringt Ihnen Unglück... ſchon mehrere Stücke dieſer Art waren nicht glücklich.“

Bald darauf wird der arme Autor von einem der Lehrjungen angehalten, der ihm ſagt:„Herr, mein Meiſter hat nicht kommen können⸗ aber wir haben uns ſehr verluſtirt, es war recht heiter; wir haben den Schauſpieler erkannt, der den Don Per⸗ dreau macht...

„Don Pedro, Dummkopf.“

„Ja, Herr, Don Perdreauz es iſt einer von un⸗ ſern Abnehmern und er hatte uns geſtern voraus⸗ geſagt: Das Stück wird aufgeheitert ſein.“

Mondigo entledigt ſich aller dieſer Leute, welche mit ſeiner Ungeduld zu ſpielen ſcheinen und gelangt endlich an die Loge ſeiner Frau. Er findet dort nur

noch Herrn Soufflat und ſeine Tochter.

„Wo iſt denn Elementine?“ fragt der Autor.

„Das Geräuſch, das man machte, hat ihr wehe gethan: ſie fühlte ſich unwohl und iſt kurz vor dem Ende mit Herrn Derneſty weggegangen,“ antwortete Herr Soufflat.

„Ach, die arme Clementine!... Ich kann es mir denken, ſie iſt ſo reizbar, ſo empfindſam, ſo eindrucks⸗ fähig! Ach, was mußte ſie nicht leiden!... Welche Cabale, welche hölliſche Cabale!... He! was ſagen Sie dazu?“ 3