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Aber Herr Roquet iſt noch in ſeinem Wortwechſel begriffen; Herr Marmodin rollt ſeine Augen im Kreiſe wie eine Eule; ſein Bruder und deſſen Frau ſchmollen mit einander; ſein Neffe Julian ſcheint ſehr mit einer hübſchen Brünette, die vor ihm ſitzt, beſchäftigt; ſein anderer Neffe neigt ſich, um Fränz⸗ chen in's Ohr zu flüſtern, und Derneſty ſcheint Cle⸗ mentine mit vielem Feuer zu unterhalten.
„Sie ſind Alle mit meinem Stück beſchäftigt!“ ſagt der Autor bei ſich, gutmüthig glaubend, daß man an ihn denke. Dann ſchaut er in eine Loge, die er Zweien ſeiner Freunde gegeben, um ihre Frauen dahin zu führen: eine Kinpsmagd mit vier Kindern findet ſich darin. Die Plätze, die er ſeinem jungen Kaufmann nachgetragen hat, ſind noch un⸗ beſetzt. In der Ecke einer Galerie endlich, wo er den Paſtetenbäcker mit ſeiner Frau zu finden hofft, bemerkt er zwei Lehrjungen in ihrem weißen Wamms.
WMondigo geht unbefriedigt hinter die Couliſſen zutüc. Sein zweiter Akt beginnt. Während eines ſehr langen Monologs vergißt ſich Herr Marmodin mit ſo ſtarkem Gähnen, daß der ganze Saal zuſam⸗ menlacht. Bald ertönt ein ſcharfes Pfeifen von dem Amphitheater aus, wo der Vetter Brouillard ſitzt. Statt daſſelbe mit Bravos zu erſticken, laſſen die Freunde die Ohren hängen oder ſehen ſich lächelnd mit einer Miene an, welche ſagen will:„Es iſt nicht viel Rares! Ich begreife ſehr wohl, daß
man pfeift.“
Der zweite Akt wird zwiſchen Lachen und Pfeifen


