Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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„Mein Herr, Sie werden nicht gar zu ſchlimm aufgehoben ſein.“

„Nein, nicht zu ſehr, aber hinlänglich. Ah! man ſchickt mich da hinauf, ganz gut! Schon recht; dann habe ich die Freiheit, meine Meinung verlauten zu laſſen.“

Herr Brouillard ſteigt in's Amphitheater hinauf,* wo er nur noch einen Platz in der letzten Reihe fin⸗ det, weil viele Leute da ſind. Er ſetzt ſich mit wü⸗ thender Miene darauf und ſchneuzt ſich im Augen⸗ blick, wo das Stück beginnen ſoll, vier Mal hinter⸗ einander, als ob er das Poſthorn nachahmen wollte.

Der erſte Akt des Mondigo'ſchen Stücks verläuft ohne Gefahr, aber kalt. Mitten in einer Scene, welche Eindruck machen ſollte, zwingt ein Streit am Eingang zum Orcheſter die Spielenden einen Augen⸗ blick zum Stillſchweigen. Es iſt Herr Roquet, der nach dem Aufzug des Vorhangs wieder hineingetreten war und ſeinen Platz beſetzt fand: das Individuum, welches ſich deſſelben bemächtigt hat, verweigert ihm die Zurückgabe. Herr Roquet läuft zu einem Inſpektor, dann zu dem Commiſſär.. das Alles macht einen

„Lärm, der am Zuhören hindert und der Wirkung des erſten Aktes bedeutend ſchadet. 56

Nachdem der Vorhang gefallen, eilt Mondigo auf die Bühne und ſchaut durch das Guckloch des Vorhangs in dem Saal umher nach allen Denjeni⸗ gen, welchen er Billete geſchenkt hat; denn er be⸗ greift nicht, warum ſein erſter Akt nicht beklatſcht wurde. Inzwiſchen ſieht er einige bekannte Geſichter.