Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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8 In dem Gang der zweiten Galerie läuft der eben angekommene Vetter Brouillard auf und ab und ſieht durch die Logengitter hinein, indem er ſagt: „Seht einmal, da gibt's Leute!... Es iſt erſtaun⸗ lich! Man weiß alſo nicht, daß das neue Stück von Mondigo iſt!... Ah, dort ſitzen St. Godiberts! Sie ſehen aus, als zankten ſie ſich!... Wo iſt doch die zärtliche Clementine? Halt, da ſeh' ich ſie auf der erſten Galerie, gerade vor der Bühne!... Was iſt denn das für eine Naſe neben ihr? Ach Fräulein Soufflat! Und dahinter? O, beim Blitz! Derneſty immer Derneſty hinter meiner Baſe!. Armer Mondigo, der Comödien macht, worin er der geprellten Ehemänner ſpottet!„ Und das hält ſich für einen Mann von Geiſt!... Auf der Galerie bemerke ich Friedrich neben Frau Marmodin.. ſchaut einmal, das geht gut, das macht Fortſchritte!.. Zum Glück weiß der Gelehrte, was Horn auf latei⸗ niſch heißt.. und Herr Roquet. ich werde ihn nicht gewahr.. Schließerin! he da, Schließerin! auf⸗ gemacht, wenn's gefällig.. manwird gleich anfangen.“ Die Schließerin ſieht das Billet des Herrn Brouil⸗ lard an und antwortet:„Mein Herr, Sie gehören nicht hieher, einen Stock höher.“ „Was, höher? Mein Billet lautet auf Ddas Amphitheater!“. „Ja, mein Herr, das iſt hier oben.“ „Alſo hat mir mein Vetter einen Platz im Tau⸗ benſchlag gegeben. einen jener Plätze, den man ſeiner Haushälterin, ſeinem Thürſchließer gibt?“

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