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Stück hat noch nicht begonnen; der Zwiſchenakt dauert noch fort. Der Autor läuft auf die Bühne. Ma⸗ dame Mondigo nimmt mit ihren Begleitern in ihrer Loge Platz. Im Augenblick, wo ſich Fräulein Souff⸗ lat auf den Vorderplatz der Loge neben Clementine ſetzt, vernimmt man ein Gemurmel im Saal: die Naſe dieſes Fräuleins hat dieſe Wirkung hervor⸗ gebracht.
Herr Suufflat Vater ſtellt ſich mehr als je auf die Zehen und freckt ſeinen Kopf aus der Loge hervor, indem er ſagt:„Was gibt's, was iſt das? Ein Wortwechſel? eine Schlacht?“
„O, gar nichts,“ antwortete die ſchöne Blondine lachend.
Madame Mondigo iſt keineswegs ärgerlich über den von ihrer Nachbarin gemachten Effekt und es läßt ſich mit Wahrſcheinlichkeit annehmen, daß ſie ihr nur darum den Vorzug vor Madame Marmodin gegeben hat, weil ſie zum Voraus den unermeßlichen Vortheil berechnete, der für ſie aus der Naſe des Fräuleins Soufflat an ihrer Seite erwuchs, während das liebliche Geſicht Fränzchens ihrer eigenen Schön⸗ heit Eintrag gemacht hätte. Die Weiber denken an alle ſolche Kleinigkeiten.
Herr und Frau St. Godibert ſchmähen von ihrer Loge, die ſich im zweiten Seitenrang befindet, über ihre Schwägerin, welche ſich auf ihrem weit vorzüglichern Platz breit macht.
Die ſtämmige Angelika ſagt zu ihrem Mann: „Ihr Bruder hätte uns doch wohl auch einen Platz


