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meiner Tochter ein Muſikſtück, das ſie morgen ſpie⸗ len ſollen, zu wiederholen. Bouchon hatte ſein In⸗ ſtrument mitgebracht und Sie begreifen, daß es ſehr unangenehm für ihn geweſen wäre, umſonſt da ge⸗ weſen zu ſein! Uebrigens haben ſie ihre Sache nur drei Mal geſpielt. Nicht wahr, meine Tochter?“
„Vier Mal, Papa.“
„Ich glaube, Du irrſt Dich. Nur drei Mal.“
„Doch, Papa, vier Mal.“
Mondigo treibt Herrn Soufflat und ſeine Tochter der Thüre zu, indem er ausruft:„Drei oder vier Mal mein Gott, was liegt mir daran! Aber ich bitte flehentlich: fort, fort!“
Die Geſellſchaft ſteigt in den Fiaker. Auf der ganzen Fahrt in's Theater fände es der Autor, der nur an ſein Drama denkt, ganz natürlich, daß man darüber ſpräche, aber Herr Soufflat ſchwatzt nur von dem Stückchen, das ſeine Tochter ſo eben mit Herrn Bouchon durchgenommen hat, und Mondigo ruft aus:„Heute Abend iſt der entſcheidende Augen⸗ blick!“
Herr Soufflat antwortet:„Nein, erſt morgen. Aber ich glaube, es wird gut gehen; übrigens wird Bouchon noch morgen früh einige Repetitionen machen.“
Mondigo ſagt nichts mehr; er begnügt ſich, mit ſeiner Frau einen Blick zu wechſeln, welcher bedeu⸗ tet:„Wie liebenswürdig doch die Leute da ſind und welches Intereſſe ſie an meiner erſten Vorſtellung nehmen!“
Man iſt im Theater angekommen: das neut


