Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Muthe wird 1.. Schon drei Viertel auf acht Uhr!... Da führe Einer Freunde in's Theater!... Sollten ſie denn nicht denken, daß ich dort ſein müſſe?“

„Aber, mein Freund, ſo gehen Sie doch allein.. brechen Sie auf.“

„Wenn dann aber die Leute gar nicht kommen, wie ſollen Sie allein in's Theater und in Ihre Loge gelangen?. Das ginge nicht, das wäre unſchicklich.“

„Alſo haben Sie ein wenig Geduld.“

„Sie werden mich aber nicht hindern, zu erklä⸗ ren, daß es abſcheulich iſt, einen Autor, von dem man ein Stück ſpielen wird, warten zu laſſen!... Ach, wie dumm, Leute mit ſich zu nehmen!... Wenn ich in dieſem Augenblick neben Suufflat ſtände, ſo gäbe ich ihm mit Vergnügen einen Hundstritt, um ihn anzutreiben. Madame, wenn ſie in drei Mi⸗ nuten nicht da ſind, ſo gehen wir.“

„Wie Sie wollen, mein Lieber.“

Die drei Minuten ſind abgelaufen, Herr Souff⸗ lat und ſein Töchterlein noch nicht angelangt. Mon⸗ digo heißt ſeine Frau ihren Hut aufſetzen und eilt, einen Fiaker zu holen.

Eben verläßt unſer Paar das Zimmer, als man läuten hört. Es ſind die nicht mehr Erwarteten.

„Ei, ſo kominen Sie doch,“ ruft der Autor aus, „Sie haben ſich ſehr verſpätet.“

„Guten Abend, mein lieber Mondigo... Ma⸗ dame, ich küſſe die Hand... ſtellen Sie ſich nur vor, es iſt nicht unſer Fehler: im Augenblick, da wir weggehen wollten, langt Bouchon an, um mit