Nähe, glaube ich, gibt es einen Eßwaarenladen; dahin will ich mich begeben. Wenn ich nun aber ſtatt einer Paſtete eine Flatte Nerak nähme: was denken Sie davon? Ziehen Sie die Platte vor?“
„Ei,mein Gott! nehmen Sie eine Platte, nehmen Sie einen Topf! Ich verſtehe mich nicht darauf!“
„Nun, ich will ſehen. Adieu, Herr Mondigo... Madame, meine achtungsvollſte Empfehlung. Alſo nächſten Samſtag geben Sie mir eine Loge; wenn es meiner Frau nicht recht ſein ſollte, würde ich Ihnen das Billet wieder zurückſchicken.“
„Ja, ja, rechne nur darauf, Schwachkopf!“ ruft der Autor aus, nachdem ſich Herr Doguin entfernt hat.„Ach⸗ wie ſehr bedaure ich, ihm wieſe Loge aufgehoben zu haben! Das iſt doch höchſt wider⸗ wärtig.“
Noch ſind keine fünf Minuten verfloſſen, ſeit Herr Doguin weggegangen, ſo bringt der Portier zwei Briefe an Herrn Mondigo herauf, welcher ſie ſchleu⸗ nigſt erbricht.
In dem einen ſchreibt man ihm:„Mein Junge iſt heute aus ſeiner Schule in die Vakanz gekom⸗ men; ſtatt ihn in das Theater zu führen, wo man Ihr Stück ſpielt, wollen wir lieber mit ihm in die chineſiſchen Schatten gehen, das wird ihn mehr er⸗ götzen.“*
In dem andern ſteht:„Verfügen Sie für heute über Ihre Billete; aber ein anderes Mal rechnen wir auf Ihre Gefälligkeit.“
Der Verfaſſer zerreibt dieſe Briefe in ſeiner


