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wird in unſere Loge kommen, das iſt bei Weitem natürlicher.“—
„In unſere Loge? Aber es iſt nur für Viere Platz.“
„Nun?“
„Nun, ich glaubte, Sie werden Herrn und Frau Marmodin mit ſich nehmen?“
„Nein; Herr Marmodin würde aus Veranlaſſung Ihres Stückes immer von ſeinen Römern ſprechen. Und ſeine Frau, die ſchwatzt immer, bewegt ſich immer hin und her, ſpricht oder lacht ſo laut, daß der ganze Saal nach ihr ſchaut. Ich zog es vor⸗ Herrn und Fräulein Soufflat mit mir zu nehmen.“
„O, ganz nach Ihrem Belieben, theure Freun⸗ din. Aber was machen wir mit Marmodin und ſeiner Frau?“
„Ich habe ihnen die Billete der Soufflats ge⸗ geben.“
„Ganz recht. Ich eile in meine Probe, verwech⸗ ſeln Sie nur die Billete nicht.“
Mondigo begibt ſich in das Theater, wo die Probe ſeines Stückes ſtattfindet. Kaum iſt er über die Schwelle getreten, ſo ſieht er ſich von Schau⸗ ſpielern, Schauſpielerinnen, Autoren, Angeſtellten des Theaters und Stammgäſten des nächſten Kaffee⸗ hauſes umringt. Alles verlangt Billete von ihm; zehn Plätze hat er noch zurückbehalten, aber wie ſoll er damit alle ſeine Belagerer vefriedigen? Er will Billete zu Gunſten der Künſtler, welche in ſeinem Stücke ſpielen, behalten; aber es gibt ſo rückſichts⸗


