Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Ich glaube, ja.

Dann, mein Herr, gehe ich heute Abend nicht in Ihr Stück.

Wie, Clementine, was ſagen Sie da? Sie wollten dem Triumphe Ihres Gemahls nicht bei⸗ wohnen? Denn ich hege die ſüße Hoffnung, daß es ein Triumph ſein wird! Aber was müßte man über eine ſolche Gleichgültigkeit von Ihnen denken?

Mir liegt wenig daran, was man denken wird, mein Herr; aber da ihre Schwägerin, die Frau St. Godibert, mich fortwährend mit ihrem Reich⸗ thum, ihrem Luxus, ihrer Kleiderpracht, ihren Dia⸗ manten niederdrückt, ſo iſt es recht und billig, daß ich bisweilen eine kleine Genugthuung nehme und als die Gemahlin des Verfaſſers der neuen Vor⸗ ſtellung einen vornehmeren Platz habe denn ſie. Es iſt dieß eine Ehre, mein Herr, die ich Ihnen erzeigt wiſſen will; man muß dieſen Leuten, welche nur den Werth des Geldes anerkennen, von Zeit zu Zeit beweiſen, daß der Geiſt bisweilen den Vorzug hat.

Ruhig, Clementine, ruhig! Ich erinnere mich jetzt, daß die Loge meiner Schwägerin auf der zwei⸗ ten Galerie und nicht auf der erſten iſt.

Wiſſen Sie Das gewiß?

Ganz gewiß.

Wohlan denn, ſo gehe ich. Ach! hier iſt ein Billet für Derneſty.. ich denke, er wird es abzu⸗ holen kommen.

Wozu ihm einen beſondern Flatz geben? Er