Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Ferner: Iſt denn die Zeit, welche auf ein Stück verwendet oder dadurch verloren wird, gar Nichts? Die Zeit iſt doch wahrlich der einzige reelle Werth, alle anderen ſind nur relative, durch eine Ueberein⸗ kunft beſtimmte Werthe. Mit Gold, Silber, Dia⸗ manten, kurz allen unter den Menſchen werthhabenden Gegenſtänden könnet ihr kein Jahr, keinen Monat, keinen Tag weniger auf euren Geburtsſchein machen; ihr könnet nie umkehren und euch die Zeit zurück⸗ geben laſſen, die ihr gut oder ſchlecht verwendet habt.

Kehren wir zu unſern Autorenbilleten zurück. In Paris gibt es einige Kaffeehäuſer, einige Schnit⸗ waaren⸗ oder Haarkünſtlersbuden, wo ſolche Billete ausgegeben werden. Das thut dem gewöhnlichen Verkehr des Etabliſſements keinen Abbruch, im Ge⸗ gentheil zieht es manche Leute an; denn es iſt nichts Unrechtes, ein Theaterbillet zu kaufen und man macht kein Geheimniß daraus, wenn man einen Balkon im Vaudeville, eine Loge im Gymnaſe, einen Platz auf der erſten Galerie im Variététheater kauft.

Wollt ihr jetzt wiſſen, warum die Verfaſſer darauf

verfielen, ſich ihrer Billete zu entledigen? Ihr ſollt

einige der Plackereien erfahren und zwar der reinen Wahrheit gemäß, wozu dieſe Billete Veranlaſſung wurden.

Mondigo, der dieſen Abend ein neues Stück von mehreren Akten ſpielen läßt, kann über dreißig Plätze für die erſte Vorſtellung und die beiden nächſten verfügen. Aber von Freunden und Bekannten iſt er