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Man hat viel geſchricen, man hat die Verfaſſer von Theaterſtücken beſchimpfen und in dem Koth herumziehen wollen, weil ſie ſeit ungefähr 20 Jahren⸗ um ſich des Aergers, der Sorgen, der Gänge, der Ungewißheit und des Zeitverluſtes, welche ſie durch Anbringung oder vielmehr durch Wegſchenkung ihrer Billete hatten, zu entſchlagen, den ihnen in ihrem Intereſſe gemachten Anträgen nachgaben und dieſen Theil ihrer Autorenrechte an Leute verpachteten, welche einen öffentlichen Handel treiben, d. h. den Theaterfreunden die Billete des Verfaſſers um einen etwas geringeren Preis, als man an der Kaſſe zahlen muß, verkaufen.*
Erſtens ſiud dieſe Billete, deren Ausgebung die Theaterverwaltungen rechtlich und contraktlich ein⸗„ räumen, wenn man neue Stücke von dramatiſchen Dichtern ſpielt, das vollkommene Eigenthum dieſer letztern, welche nach ihrem Gutdünken darüber ver⸗ fügen können; das iſt gar keine Frage mehr. Es iſt bekannt, daß mehrere Theaterdirektionen den Verfaſſern ihre Billete abkauften; es gibt auch Theater, wo die Verfaſſer keine Billete auszugeben haben: aber dann wurde ihnen dieſes Recht abgekauft. Die Sache unter⸗ liegt einem von Briden Seiten freiwilligen Vertrage und hat niemals Veranlaſſung zu Streitigkeiten gegeben. Kommen wir nun zu den Vorwürfen, welche man den dramatiſchen Dichtern macht, daß ſie intereſſirt, habſüchtig, jüdiſch geworden, daß ſie von einem hungrigen Handelsgeiſt angeſteckt ſeien und mit einem Wort aus Allem Geld machen wollen. Zuerſt könnten


