Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Liebhaber einige Bemerkungen mitzutheilen... aber wenn ich dieſen Morgen in's Theater geh', ſo habe ich nimmermehr die Zeit, meine Billete zu verſchen⸗ ken!... Grauſame Lage! Ich muß zwanzig Perſonen beſuchen und weiß nicht, wo anfangen. Ha! welcher gräßliche Tag, der Tag einer erſten Vorſtellung!... Dabei iſt es von höchſter Wichtigkeit, eine gute Aus⸗ wahl unter den Perſonen zu treffen, welchen man ſeine Billete gibt...

Die ſchöne Blondine lächelte, indem ſie mit be⸗ dauerlicher Miene ſagte:Mein Gott, lieber Freund⸗ mache Dir doch nicht ſo viel böſes Blut, es könnte Deine Geſundheit angreifen! Du biſt doch gar zu gutmüthig, daß Du Dir mit der Wegſchenkung Deiner Billete ſo viel Mühe gibſt. Warum machſt Du es nicht wie alle Deine Collegen, welche ſich einen Erwerbszweig daraus machen und dann nicht die Mühe haben⸗ ſich damit veſchäftigen zu müſſen?

Ich meine Billete verkaufen? Ei, warum nicht gar! Nie, Madame, nie!.. Ich ziehe es vor, Freunde in meinem Stück zu haben... gute Freunde, welche meinem Werk Beifall klatſchen werden, welche, geſchmeichelt durch ihre Verbindung mit dem Ver⸗ faſſer, mein Stück überall anpreiſes, citiren und bei ihren Bekannten en vogue werden; ich glaube, theure Freundin, das iſt mehr werth, es trägt noch mehr ein, als ſeine Billete zu verſchließen.

Madame Mondigo antwortet Nichts! ſie hat ſo

eben eine kleine Unordnung an ihrem Kopfputz ent⸗ deckt und hört nicht mehr auf ihren Gemahl.

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