Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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im Walde geſehen hat, zu ſprechen, da ſie dieſes tauſenderlei Gefahren ausſetzen könnte, wenn Dieje⸗ nigen, welche das Verbrechen begangen haben, er⸗ führen, daß ſie Zeuge deſſelben geweſen und eine Waffe beſitze, die ſie als Beweisſtück gegen ſie zu ge⸗ brauchen im Stande wäre.

Man iſt alſo ſtreng übereingekommen, daß Roſa⸗ Maria weder der Frau Bichat noch ſonſt Jemand ſage, wo ſie den Greiſen ſchon geſehen habe, und dieſer legt das Piſtol wieder an ſeinen Ort in den Koffer und ſagt:Man muß das auch nicht ſehen laſſen, muß es ſorgfältig vor Aller Augen verbergen und da Sie glauben, mein Kind, daß die, welche mich beraubt haben, Männer aus der vornehmen Geſellſchaft ſind, ſo kann der Zufall Sie zu ihrer Entdeckung führen. Sie können vielleicht eine ähn⸗ liche Waffe in ihren Händen ſehen, wenn Sie, was die Hauptſache iſt, vorſichtig ſind und ſich nicht dadurch dem Verrathen ihres Geheimniſſes ausſetzen. Uebrigens wird Ihr Vater ohne Zweifel bald nach Paris kom⸗ men und ich hoffe, er iſt derſelben Meinung wie ich.

Allein mehrere Tage verſtreichen, Roſa⸗Maria kann ſchon wieder aufſtehen, im Zimmer auf und ab gehen, friſche Luft am Fenſter einathmen, und ihr Vater hat ihr noch nicht geſchrieben, iſt auch nicht, wie ſie vorausſetzte, nach Paris gekommen.

Das junge Mädchen fängt an ſich zu beunruhi⸗ gen, weil Sie keine Nachricht von Hieronymus hat, und ſie iſt entſchloſſen, ſobald es ihre Kräfte erlau⸗ ben, in's Dorf zurückzukehren.