Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Es wäre doch gut, wenn wir hier hätten Ihre Onkel finden können, ſagt Vater Savenay.Da Ihr Vater nicht kommt, um Sie abzuholen, denkt er allem Vermuthen nach, es werde Ihnen noch gelun⸗ gen ſein, die Wohnung eines oder des andern ſeiner Brüder aufzufinden. Soll ich mich nicht noch einmal an den bezeichneten Orten erkundigen? Erinnern Sie ſich der Adreſſen noch?

Ich erinnere mich nur noch der erſten, antwor⸗ tet Roſa,wo ich meinen Onkel Nicolaus Gogo finden ſollte: es war in der St. Lazarusſtraße Nr. 60, dort bin ich zuerſt geweſen.

St. Lazarusſtraße Nr. 602 Potz Kuckuk! das iſt ſonderbar, ruft der Greis aus,ich meine, unter derſel⸗ ben Adreſſe ſollte ich den Herrn St. Godibert finden, bei dem ich meine Gelder anzulegen beabſichtigte.

Haben Sie ihn denn nicht beſucht, ſeit Sie in Paris ſind?

Wozu, mein Kind? was hätte ich dort machen ſollen? Zu ihm ſagen:Mein Herr, man hat mir das Geld geſtohlen, das ich bei Ihnen anlegen wollte! das war überflüſſig. Aber ich habe den Empfehlungs⸗ brief aufbewahrt, den mir Herr Candrillon an ſeinen Freund mitgegeben hat; ich will ihn einmal holen und die Adreſſe nachſehen.

Der gute Mann ſucht in der Taſche ſeiner Jacke, zieht einen noch verſiegelten Brief heraus und liest: Herrn St. Godibert, St. Lazarusſtraße Nr. 60.

In dem nämlichen Hauſe ſollte mein Onkel Ni⸗ colaus wohnen, ſagt Roſa.