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Zeit kommt Rath. Ich ſuchte ein Logis in der Nähe meines Handelsmannes, miethete dieſes, verkaufte meinen armen Hammel ach, um den that mir's leid, das muß ich geſtehen, aber ich beſaß nicht mehr Mittel genug, ein Pferd zu ernähren. Ich ſchaffte mir einige Möbeln an und war noch im Stande, einem armen jungen Mädchen ein Zimmer anzubie⸗ ten, welches man ſchwer krank zu dem Töpfer unten brachte, und dieſes junge Mädchen iſt zufällig Zeugin des Diebſtahls geweſen, der an mir verübt wurde; ſie hat unſern Herr Gott angerufen, daß mir die Räuber Nichts zu leid thun ſollen, und vielleicht hilft mir ihr Zeugniß und dieſe Waffe, die ſie gefunden hat, eines Tages noch zur Entdeckung meiner Diebe! Ach, Sie ſehen wohl, mein Kind, daß in dieſem Allem der Fingerzeig der Vorſehung zu bemerken iſt man hat daher Recht, nie zu verzweifeln!.. ha, ha, ha!
„Schenkt einen Reiz meinem Philoſophiren,
Daß ſchwinde trauriger Gedanken Noth,
Das Glas zur Hand und Jeder laß regieren
Der guten Leute Gott!“
Die Mittheilungen, die ſich der Greis und das junge Mädchen gegenſeitig gemacht hatten, befeſtigten die Freundſchaft, welche ſie bereits verband, noch inniger. Jetzt ſind ſie einander nicht mehr fremd, ſie kennen ſich und ein Geheimniß ſchließt ſie anein⸗ ander anz denn der gute Savenay iſt ganz der An⸗ ſicht von Roſa⸗Maria's Vater: auch er hält es für gerathen, mit Niemand von dem, was die Jungfrau


