Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Weiſung und zieht vald ein Piſtol hervor; er be⸗ trachtet es neugierig und ruft aus:Das iſt aber eine Luxuswaffe, die iſt ſehr ſchön für Straßenräuber!

O, die, welche über Sie hergefallen ſind, waren keine gewöhnlichen Räuber! Haben Sie denn nicht be⸗ merkt, daß ſie lakirte Stiefeln, ſchöne Beinkleider und Handſchuhe anhatten?

Ich habe Nichts bemerkt, mein Kind, ich war zu ſehr von Angſt und Furcht ergriffen; ich erinnere mich nur eines Piſtoles, welches meine Bruſt be⸗ drohte, während ein Köhlergeſicht zu mir ſagte: Deine Brieftaſche, oder Du biſt des Todes! was aber die Phyſiognomie anbetrifft, ſo wäre ich ſehr in Verlegenheit, ſie zu ſchildern.

Ich verſichere Sie, Herr Savenay, daß es junge Leute waren, die wie Männer von Bildung ſprachen; außerdem ſagten ſie:Wir ſind unkenntlich in dieſen Blouſen, dieſen Kappen und geſchwärzten Geſichtern, man wird nie vermuthen, wer wir ſind.

In der That, mein Kind, die Art des Beneh⸗ mens dieſer Räuber bringt mich ſo ziemlich auf die Anſicht, daß ſie im Stehlen noch nicht geübt waren. Nachdem ich ihnen meine Brieftaſche gegeben hatte, ſchickte ich mich an, ihnen meine Börſe und meinen Reiſeſack zu geben; aber keine Rede davon: ſtatt auf dieſe Dinge zu warten, gaben ſie meinem Pferde einen Hieb, Hammel ſchlägt den geſtreckten Trab an und in einer halben Stunde befand ich mich außer⸗ halb des Waldes.

Was haben Sie dann gethan, mein Herr?