Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Was ich gethan habe? Kaum in Fontainebleau angelangt, begab ich mich zu dem Maire der Stadt und erzählte ihm, was mir begegnet war. Man ſchrieb meine Angabe nieder, aber als man ſah, daß ich noch mein Pferd, mein Gepäck und eine Börſe voll Gold hatte, bemerkte ich, daß ſich in allen Ge⸗ ſichtern ein Ausdruck des Zweifels malte; man war ſehr erſtaunt, daß ſich die Diebe mit meiner Brief⸗ taſche begnügt hatten, die übrigens allein weit mehr werth war als alles Uebrige. Ich erinnere mich ſo⸗ gar, daß einer der Anweſenden, der mir zugehört hatte, mit einer faſt ſpöttiſchen Miene kopfſchüttelnd zu mir ſagte:Mein guter Mann, ſeid Ihr nicht viel⸗ leicht unterwegs auf Eurem Pferde eingeſchlafen und es hat Euch geträumt, Ihr ſeid angefallen worden? Und meine ſechzigtauſend Franken, ſchrie ich,,glauben Sie, mein Herr, die Erbſchaft ſei auch ein Traum geweſen? Hierauf erwiederte man mir Nichts, ver⸗ ſprach mir aber, alle möglichen Schritte zu thun und ſogar Gendarmen auszuſchicken, um den Wald zu durchſtreifen und die beiden Verbrecher aufzuſuchen, die mich angefallen hatten. Man fragte mich nach ihrem Signalement und ich konnte weiter Nichts ſagen als: ſie hatten Blouſen an und Kappen auf, und man vermuthete, der Streich werde von zwei Vagabunden ausgeführt worden ſein. Ich blieb bis zum folgenden Tag in Fontainebleau, um auszu⸗ ruhen, mich von dem erlittenen Schrecken zu erholen und abzuwarten, ob man Richts von meinen Dieben höre. Aber am andern Tage erfuhr ich, daß das