Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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men Sie auf Ihrem Pferde. Die Räuber eilten auf Sie zu ach, wenn Sie wüßten, was ich da⸗ mals ausgeſtanden habe, wie ich für Ihr Leben zitterte und zum Himmel flehte, er möge es verhüten, daß Ihnen dieſe Menſchen Etwas zu leid thäten!

Armes Kind! armes Kind!

Glücklicher Weiſe ließen es die Verbrecher beim Diebſtahl bewenden. Ach, als ich Sie auf Ihrem Pferde weiter traben ſah, athmete ich freier.

Und ich, potz Kuckuk! ich muß geſtehen, daß ich keine geringe Angſt hatte. Was ward aber aus meinen Dieben?

Dieſe verſchwanden augenblicklich. Ich blieb noch lange Zeit, ohne es zu wagen, mich zu zeigen, in meinem Verſteck. Endlich, nachdem ich mich vorher genau umgeſehen und überzeugt hatte, daß die Män⸗ ner fort waren, machte ich mich wieder auf den Weg; aber ich hatte noch keine zweihundert Schritte zurück⸗ gelegt, als meine Füße an Etwas ſtießen: es war ein kleines, ſehr ſchönes, prachtvolles Piſtol.

Welches ohne Zweifel einer der Diebe hatte fallen laſſen!

Ich hob es auf und nahm es mit nach Hauſe. Mein Vater befahl mir, es ſorgfältig aufzubewahren, es könne vielleicht eines Tages zur Entdeckung der Diebe beitragen. Ich habe es hier, ſehen Sie, Herr Savenay, in meinem Koffer; wollen Sie gefälligſt aufmachen, unten auf der linken Seite werden Sie es finden.

Der Vater Savenay folgt der ihm angegebenen