Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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geſelle bin, was ein Fehler iſt... denn wenn man älter iſt, bereut man es oft, ſich nicht für eine Fa⸗ milie geſorgt zu haben. Wenn es aber zu ſpät iſt⸗ einen Fehler wieder gut zu machen, muß man ſich eben tröſten! das habe ich auch gethan. Ich hatte, Gott ſei Dank, nie eine Natur, mich lange über Etwas zu grämen! Es hat mir allerdings anfangs ein wenig wehe gethan, mich Vater Savenay nen⸗ nen hören zu müſſen, während ich nie eigene Kinder gehabt habe, aber jetzt bin ich daran gewöhnt und es kommt mir ganz ſonderbar vor, wenn man mich kurzweg Savenay heißt. Ich hatte eine Stelle bei einem Hüttenmeiſter in der Gegend von Nemours gefunden: ich führte ihm ſeine Bücher und glaubte auch auf dieſe Weiſe meine Laufbahn zu beſchließen. Mein Platz war zwar nicht beſonders einträglich; aber bah, auf dem Lande braucht man wenig, um ſich's bequem zu machen. Bei meiner Geſundheit und Heiterkeit war ich der Vergnügteſte in der gan⸗ zen Eiſenſchmiede und in Nemours! Vor einigen Monaten fällt mir jedoch ein unerwartetes Vermö⸗ gen zu. ein alter Vetter. ich ſage alt, er war kaum älter als ich, ſtirbt und hinterläßt mir ſechszig⸗ tauſend Franken.

Sechszigtauſend Franken!.. murmelt Roſa⸗ Maria, welche bei Nennung dieſer Summe abermals überraſcht iſt und ſich zu beſinnen ſcheint.

Ja, mein Kind, ſechszigtauſend Franken!.. für mich war das ein großes Vergnügen und ich dachte ſchon: was will ich mit all' dem Gelde anfangen! Die