Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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unſerem Dorfe, in Avon oder in Fontainebleau, ich kam oft dort hin... Das iſt eben nicht wahrſcheinlich, mein Kind, ich bin nie in dem Dorfe Avon geweſen, und obgleich ich in Nemours zu Hauſe bin, welches nicht ſehr weit von Fontainebleau entfernt iſt, auch nie in dieſe Stadt es ſei denn, daß Sie mir vor drei Monaten etwa dort begegnet ſind, wo ich nach dem unglücklichen Ereigniß, welches mir zugeſtoßen war, durchkam. ich habe mich aber nur kurz da⸗ ſelbſt aufgehalten. Wie, Vater Savenay, es hat Sie ein Unglück betroffen, Sie, einen ſo guten, rechtſchaffenen Mann? Meine liebe Kleine, wenn Güte und Rechtſchaf⸗ fenheit hinreichend wären, uns vor den Schlägen des Schickſals zu ſchützen, ſo würde ſich Jedermann gut betragen und es keine ſchlechten Menſchen mehr auf der Erde geben. Man muß daher aus Neigung, aus Charakter gut ſein und nicht in der Abſicht, daß es einen Vortheil gewähre!.. Um auf mein Ereig⸗ . niß zurückzukommen, ſo will ich es Ihnen erzählen, mein Kind, um ſo mehr, als Ihnen dieſe Geſchichte, welche Sie, wie ich nicht bezweifle, intereſſiren wird, da ſie mich betrifft, einigermaßen die Zeit verkürzen* kann. O, ich bin ganz Ohr, Herr Savenay! Nachdem der Greis ſein Feuer angeſchürt hat, ſetzt er ſich in den Lehnſtuhl neben Roſa's Bett und beginnt wie folgt:Zuerſt muß ich Ihnen ſagen, daß ich aus Nemours gebürtig und ein alter Jung⸗

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