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Roſa⸗Maria iſt ihrerſeits innig von der zärt⸗ lichen Sorgfalt gerührt, die ihr der Alte beweist, der ſie bei ſich aufgenommen hat, und ſie weiß nicht, wie ſie ihm ihre Erkenntlichkeit an den Tag legen ſoll.
Eines Abends, während der gute Savenay das Feuer anbläst und, indem er den Thee kocht, den die Jungfrau noch trinken ſoll, den Refrain des Marquis von Carabas vor ſich hin ſummt, ſagt Roſa⸗ Maria, die ihm mit den Blicken folgt, zu ihm:„Wie gut ſind Sie, Herr Savenay, und wie viel Mühe mache ich Ihnen!“
„Mühe, mein Kind? Ihnen gefällig zu ſein, macht mir ein Vergnügen, denn Sie ſind ſo artig⸗ ſo intereſſant ich betrachte Sie wie meine Toch⸗ ter!“
„Und ich, mein theurer Beſchützer, liebe Sie wie meinen zweiten Vater!.. Es iſt aber recht ſonder⸗ bar, je länger ich Sie betrachte, je klarer wird es mir, daß mir Ihr Geſicht nicht unbekannt iſt und ich Ihnen, ehe ich Sie hier ſah, ſchon irgendwo begeg⸗ net habe.“
„Ich, mein liebes Kind, kann das nicht ſagen. Sie waren mir fremd, ehe man Sie zu dem Töpfer unten gebracht hatte; o, ſonſt hätte ich Ihr hübſches Geſichtchen gleich wieder erkannt!“
„Das iſt ſehr wunderbar, es iſt mir ſogar, als erinnere ich mich Ihres Anzugs als erkenne ich dieſe grüne Tuchjacke mit den weißen Knöpfen. Wo kann ich Sie denn geſehen haben? vielleicht in
Paul de Kock. LXRXVI. 1⁰


