plick beſorgt ſein. ich wünſchte, Ihnen größere Dienfte leiſten zu können⸗ allein hinſichtlich Ihrer Onkeln Gogo iſt es zum Erſtaunen! Niemand kann ſie ent⸗ vecken! Es gibt eine Maſſe Benvit⸗ Bertrand⸗ Bernard, aber nicht einen einzigen Gogo.“
Die Nachbarinnen alle ſagen das Nämliche, ſelbſt der Vater Savenay iſt nicht glücklicher in ſei⸗ nen Nachforſchungen, und Frau Bichat ſagt zuletzt zu ihren Gevatterinnen:„Das iſt doch ſonderbar⸗ daß ſich ihre Onkel nicht finden! Wahrhaftig, wenn das junge Mädchen nicht ſo tugendhaft und ſo recht⸗ ſchaffen ſchiene, könnte man glauben, die Geſchichte mit den Onkeln ſei nur ein Mährchen und ſie ſei aus andern Gründen nach Paris gekommen.“
Seitdem ſich Roſa⸗Maria's Geſundheit wieder herſtellt, widmen ſich die Nachbarinnen wieder ihrer Arbeit und ihren Geſchäften und veſuchen das junge Mädchen weit ſeltener. Frau Bichat läßt ihren Mann nicht mehr in's fünfte Stockwerk hinauf, denn mit der Rückkehr von Roſa's geſunder Farbe ſtellt ſich auch jene Schönheit wieder ein, die Alle, welche ſie ſehen⸗ frappirt und hinreißt, und die eiferſüchtige Clara will ihren Mann keiner ſo gefährlichen Ver⸗ ſuchung ausſetzen.
Der gute Savenay iſt faſt die ganze Geſellſchaft, die der Geneſenden vleibt; aber dieſer hält getreulich 3 aus. Sobald er mit ſeinem Geſchäft fertig iſt, eilt der Greis ſchnell zu Der zurück, die er wie ſein Kind betrachtet und für die er die aufrichtigſte Theilnahme fühlt.


