Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Reden Sie, reden Sie, mein Kind! rufen Alle.

Ich bin nicht bloß mit den Kleidungsſtücken, die ich am Leibe hatte, nach Paris gekommen, ich hatte auch einen Koffer mit meinen Effekten bei mir, denn mein guter Vater hatte mich nicht wie ein armes Mädchen ohne Alles zu meinen Onkeln geſchickt. Mein Koffer iſt groß und voll. Ich habe ihn auf dem Eiſenbahnbureau gelaſſen und meinen Namen angegeben, damit man ihn nur mir oder Jemand, der von mir geſchickt werde, abliefere.

Bichat muß ihn heute noch holen, ich will ihn augenblicklich fortſchicken, ſagt die Töpferin.

Wozu ſoll er ſich die Mühe machen? ich kann es veſorgen, wenn ich an mein Geſchäft gehe, ver⸗ ſetzt Vater Savenay.

Warum nicht gar! Damit Sie ſich unnöthiger Weiſe ermüden, als ob Sie ſich nicht Mühe genug gemacht hätten, Vater Savenay! Bichat kann ſchon laufen, er hat Beine wie ein Hirſch, er ſoll nur ge⸗ hen. er iſt ein etablirter Mann, der ſeine Steuern bezahlt, ihm wird der Gegenſtand ohne Schwierig⸗ keit ausgeliefert. Ach, ich dachte mir es doch, daß eine ſo gut gekleidete Jungfrau nicht mit einem ein⸗ zigen Anzug nach Paris gekommen fein könne.

Im Laufe des Nachmittags trug Bichat mit Hülfe ſeines Freundes Glureau den Koffer in das Zimmer hinauf, wo Roſa⸗Maria lag. Sie dankt ihnen für alle die Gefälligkeiten, die ſie ihr erweiſen⸗ und der Aufſeher der Gaſſenkehrer legt die große Freude an den Tag, die er empfindet, weil er ſie wieder auf