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ihm mittheilen, was ſeiner Tochter begegnei iſt, ſa⸗ gen, daß ſie hier in Sicherheit und außer Gefahr ſei, und ihm meine Adreſſe bemerken, damit er ſie beſuchen und abholen kann, wenn man je ihre Onkel nicht entdecken ſollte. Iſt das Ihnen recht, mein Kind?“
Roſa⸗Maria erwiedert mit ſchwacher Stimme: „Wenn mein Vater einen Brief von unbekannter Hand erhält, worin man ihm ſagt: ich ſei noch nicht im Stande, zu ſchreiben, ſo wird ihn das ſehr in Angſt verſetzen; er wird meinen, ich ſei todtkrank, man wage nur nicht, es ihm zu ſagen, und ſich deß⸗ halb viel Kummer machen. Ich will lieber warten, bis ich ihm ſelbſt ſchreiben kann. worgen iſt es vielleicht ſchon möglich, dann erſpare ich ihm doch überflüſſige Sorgen.“
„Sehr gut gedacht, mein Kind, wir wollen es anſtehen laſſen, bis Sie ſelbſt ſchreiben können. Au⸗ ßerdem iſt Ihr Vater jetzt gar nicht in Unruhe, weil er nicht ahnen kann, was Ihnen begegnet iſt, und Sie bei Ihren Onkeln glaubt. Was dieſe anbetrifft, ſo verſichere ich Sie, daß ich mein Möglichſtes thun werde, dieſelben ausfindig zu machen, und die Nach⸗ barinnen alle werden ein Gleiches thunz nicht wahr, Hausfrauen?“
„Ja, ja!“ ſchreien alle Nachbarinnen,„wir wer⸗ den überall, wo wir hinkommen und wenn wir Je⸗ mand ſehen, fragen, ob man den Herrn Nicolaus oder Euſtachius Gogo kenne.“
„Wenn Sie die Gefälligkeit haben wollten, wenn ich eine Bitte an Sie wagen dürfte!“ verſetzt Roſa.


