Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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bei meinem Vater, aber er wollte, daß ich nach Paris zu meinen Onkeln gehe; man hat mir ihre Adreſſen gegeben, aber ſie waren, ſo viel es ſcheint, unrichtig.

Und ſie hat den Namen ihrer Onkel nicht genannt?

Gar keinen; nur hat ſie dann ein kleines Pa⸗ pierchen zerriſſen und auf die Straße geworfen; ich vermuthe, daß das die Adreſſen geweſen ſind.

Ach, wie ärgerlich! das hätte uns vielleicht auf eine Spur geführt.

Ein junger Mann war ihr nachgegangen, hatte ſie mit ſich nehmen und beleidigen wollen. eine jener Geſchichten, wie ſie hübſchen Frauenzimmern be⸗ gegnen, die allein unterwegs ſind; ſie hatte ſich ge⸗ flüchtet, dann vor erſchöpft auf eine geſetzt und ſo.

Aber bei ihr in Taſchen haben Sie Nichts gefunden?

Nichts als eine filetgeſtrickte Geldbörſe, die leer iſt, ein Schlüſſelchen und ein weißes Nastuch mit R. M. und G. bezeichnet.

Wer kann auf ſolche Indicien hin eine Familie finden!

Wohlan, verſetzt der Vater Savenay,wir müſſen auf die Hoffnung, zu erfahren, wer das junge Mädchen iſt, ehe ſie es uns ſelbſt ſagen kann, Ver⸗ zicht leiſten: ihr ſeht, liebe Freunde, daß ſie bloß noch uns als Stütze und Familie hat, das muß für uns ein Grund mehr ſein, unſere Sorgfalt für ſie zu verdoppeln und Allem aufzubieten, ihre Geſund⸗ heit