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wiever in ſeinem Liederdichter und fängt mit neuem— Vergnügen zu ſingen an.
Mit dem Tage kehren die Nachbarinnen und Frau Bichat, welche nicht vermuthen, daß der gute Sa⸗ venay die ganze Nacht bei der Kranken gewacht hat, zurück, um ihn abzulöſen.
Der zweite Tag verſtreicht wie der vorige, ohne irgend eine Beſſerung in dem Zuſtand des jungen Mädchens herbeizuführen. Der Vater Savenah wacht ihr wieder, indem er durch das Auswendiglernen von Berangers Liedern den Schlaf von ſeinen Au⸗ genlidern zu verſcheuchen ſucht und ſpricht bisweilen vor ſich hin:„Es iſt nicht möglich, daß der Himmel dieſem jungen artigen Kinde, welches ſo tugendhaft ſcheint und in ſeinem Delirium immer nach ſeinem Vater ruft, die Geſundheit nicht wieder verleihe. Der arme Vater dieſes Mädchens! Welches Unglück, gar keine Spur und keine Möglichkeit zu wiſſen, wo⸗ durch man ihn entdecken und zu ſeiner Tochter her beſcheiden könnte! Denn ich bin überzeugt, ſie würde ſeine Stimme erkennen und das Glück, welches ſie empfände, wenn ſie ihren Vater in ihrer Nähe wüßte, würde viel zur Wiederherſtellung ihrer Geſundheit 4 beitragen.“
Am folgenden Tag ſcheint Roſa⸗Maria ſehr krank; ihr Delirium hat ſich vermehrt, ihr Fieber iſt hefti⸗ ger, ihre Bruſt beklommener. Der Vater Savenay will ſich nicht mehr auf ſeine Wiſſenſchaft verlaſſen: er holt ſelbſt einen Arzt und führt ihn an das Beit ₰ der Kranken.


