Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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man ſich ein ähnliches anſchaffen kann, aber einerlei, ich hänge an dieſem; der alte Vetter, den ich ge⸗ erbt habe, hat es mir zu meinem Namensfeſt zum Ge⸗ ſchenk gemacht, und da das Alles iſt, was ich jetzt noch von ſeiner Erbſchaft beſitze, ſo iſt ſehr natürlich, daß der kleine Band einen Werth für mich hat, und außerdem liebe ich den Inhält deſſelben üver alle Maßen.“

Damit rückt der Vater Savenay in der Nähe des Bettes einen hölzernen Lehnſtuhl zu einem Tiſche, auf dem eine Lampe brennt, und ſorgt dafür, daß das Licht der Kranken nicht in's Geſicht ſcheine. Und

nachdem er das Feuer im Kamin angeſchürt und nachgeſehen hat⸗ ob der Thee heiß iſt, ſetzt er ſich in den Lehnſtuhl, macht ſein kleines Buch auf und trällert leiſe, ganz leiſe, ſo daß man nur ein dün⸗ nes Stimmchen vernehmen kann, das Lied der Sterne, die ſchießen, denn er hatte eine Sammlung von Berangers Liedern in der Hand. Die Werke des be⸗ rühmten Liederdichters waren ein Schatz für den Vater Savenay, der, mit einem glücklichen Charakter be⸗ gabt, immer gern geſungen und bei dem das Alter dieſe Neigung⸗ welche ſeinen frohen Sinn aufrecht erhielt, nur noch vermehrt hatte. Und es war ein originelles und zugleich rühren⸗ des Gemälde, dieſes junge Mädchen von einem Greiſen

pewacht zu ſehen, deſſen graues, beinahe kahles Haupt

von Geſundheit, Herzensgüte und Heiterkeit erglänzte und den Greiſen mit ſeiner feinen hellen Stimme

ſummen zu hören: