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ſo kommen würde, ein heftiges Fieber.. das Delirium! Das junge Mädchen hat zu ſtarke Gemüthsbewe⸗ gungen erlitten, ſich über die Maßen angeſtrengt, aber bei ihrer Jugend muß ſie geneſen und den Sieg über die Krankheit davon tragen; es kann vielleicht lange dauern, aber wir retten ſie.“
Und als der gute Mann in das Nebenzimmer ſeines Logis geht, ſieht er ein Bett darin aufgemacht und ruft aus:„Was iſt das? woher kommt das Bett? ich hätte es nicht gebraucht, ich hätte eben ſo gut auf einem Stuhl, auf einem Strohſack, auf dem Boden ſchlafen können.“
„Warum nicht gar!“ ſagt Frau Bichat,„Sie glauben, man hätte Sie ſo ſchlafen laſſen, damit Sie auch krank geworden wären?... O nein! Und abgeſehen davon, glauben Sie nicht, daß es Einem auch Vergnügen macht, Theil an der guten Hand⸗ lung zu nehmen, die Sie ausüben? daß man auch ein Herz hat?.. Ich habe eine Matratze und Lein⸗ tücher hergeliehen, die Nachbarin die Bettſtelle, die Hausfrau unten eine Decke und ein Kiſſen, und wir werden abwechslungsweiſe bei der Kranken wachen. Bichat wollte herauf mit ſeinem Gevatter, der zu⸗ rückgekommen iſt, aber ich habe zu ihnen geſagt:„Ihr ſeid zu jung, die Kleine im Bett beſuchen zu dürfen, ich will euch ſchon Rachricht bringen, wie ſie ſich be⸗ findet. So habe ich für Alles geſorgt, Vater Sa⸗ venay.“
„Gut, Frau Bichat,“ antwortet der brave Mann. „O, bei den Frauen ſetzt mich die Barmherzigkeit


