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Parfumeriehändlers en gros angeſtellt, wo er die Bücher führte und das Geſchäft erſt um vier Uhr verließ, um zu Mittag zu eſſen, und nach dem Eſſen wieder bis neun Uhr dorthin zurückkehrte. Das Haus, in welchem er ſeine Beſchäftigung hatte, war in der St. André⸗des⸗Arts⸗Straße, nicht weit von ſeiner Wohnung entfernt. Daher ging der gute Greis, ſtatt ſich wie gewöhnlich um vier Uhr in eine der billigen Reſtaurationen zu begeben, deren es in jenem Quartier viele hat, vorher nach Hauſe, um ſich nach der jun⸗ gen Kranken zu erkundigen.
Roſa⸗Maria war in ein füchterliches Fieber ge⸗ fallen und ihre unzuſammenhängenden Reden bewie⸗ ſen, daß ſie nicht mehr bei ſich war. Sie nannte oft Hieronymus' Namen und rief ihrem Vater um Hülfe, da ſie ſich noch von dem jungen Mann ver⸗ folgt glaubte, der ſie mit ſich nehmen wollte.
Frau Bichat ſaß mit zwei andern Nachbarinnen neben der Kranken und jammerte über den Zuſtand des jungen Mädchens mit den Worten:„Das arme Kind!... welches Unglück, wenn ſie ſterben würde, da wir nicht einmal wiſſen, wo ihre Eltern ſind, wo ſie her iſt.. Niemand Nachricht geben können! und in dieſem Augenblick weint man vielleicht um ſie, ſucht ſie oder glaubt ſie ganz glücklich in Paris. Es iſt recht unklug, ein ſo junges Geſchöpf allein reiſen zu laſſen.“
Zu Hauſe angekommen, begibt ſich Vater Savenay ſchnell zu der Kranken, nimmt ſie bei der Hand, ſchüt⸗ telt den Kopf und murmelt:„Ich dachte mir, daß es


