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„Schweigt, Ihr ſeid ein Hirſchpark!“
„Was, Weib! was verſtehſt Du darunter?“ ſchreit der Töpfer, den das Wort Hirſch in eine ärgerliche Laune verſetzt hat.
„Ich verſtehe darunter, daß Ihr Euch auch ein Serail von Weibern angeſchafft hättet, wenn Ihr die Mittel dazu gehabt haben würdet. Aber ſagt jetzt, was wollen wir mit der Jungfrau anfangen, die uns der Gevatter gebracht hat? Unſer Hausherr ſagt, ſie ſei ſehr krank und er verſteht's; er war in ſeiner Heimath der Doktor in einem Hüttenwerk. Sie in den Spital zu ſchicken, würde mir das Herz zerreißen; ſie krank bei uns zu behalten, ſcheint mir nicht wohl möglich.“
„Lege ſie in unſer Bett; Du kannſt neben ihr ſchlafen, ich lege mich unter die Bettſtatt.“
„Nein, mein Herr, nein, Du darfſt nicht unter die Jungfrau liegen... hm! Du würdeſt bei Nacht ſchlafwandeln... Sybarit!“
„Hausleute,“ ſagt der Vater Savenay,„Ihr ſeid zu eng logirt, um die Jungfrau bei Euch behalten zu können, und ſie in den Hoſpital zu ſchicken, wäre euch unangenehm; man ſieht wohl, daß das nicht ihr Platz ſein würde. Aber es gibt ein Mittel, die Sache auszugleichen. Als ich im fünften Stockwerk des Hauſes einmiethete, mußte ich nehmen, was leer war; es war zwar Etwas groß, aber ich fand ge⸗ rade nichts Anderes und es war mir von Wichtig⸗ keit, in der Gegend zu wohnen, wo ich eine Stelle gefunden hatte. Ich habe alſo oben zwei Stuben


