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das arme Kind im Stande iſt, ſeine Rückreiſe heute anzutreten.“ ⸗
„Kommen Sie, Hausherr, kommen Sie, Sie werden ein hübſches Mädchen ſehen! Ich war zwar ſchön in meinem zwanzigſten Jahre, aber ich muß geſtehen, dieſe Jungfrau hätte ſich mit mir meſſen können.“
Siebentes Kapitel. Der Greis und die Jungfrau.
Der Greis, den ſchon Jedermann im Quartier den guten Vater Savenay heißt, folgt der Frau Bi⸗ chat und ſteht bald vor Roſa⸗Maria, die auf dem Lehnſtuhl ſitzend mit auf die Bruſt geſenktem Kopfe. nachzudenken oder eingeſchlafen zu ſein ſchien, deren nervöſes Zittern aber nicht bloß ſondern Krankheit andeutete.
Der Greis betrachtet die Jungfrau; er nimmt ſie bei der Hand und fühlt ihren Puls: Roſa ließ es geſchehen und ſchien nicht zu ſehen, was in ihrer Umgebung vorging.
„Das junge Fräulein iſt in einem beängſtigenden Zuſtand,“ ſagte der Vater Savenay.„Das Fieber rast mächtig in ihr... O, der Teufel! Sie ſollten ſie augenblicklich zu Bette legen.. das arme Mäd⸗ chenl. ſie kann unmöglich ihre Reiſe antreten, vor mehreren Tagen nicht; ſie wäre außer Stande, ſich gegenwärtig auf den Beinen zu halten.“


