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rundes rothwangiges Geſicht, ſein friſcher Teint, ſeine lebhaften Augen und ſeine gutmüthige Miene verlei⸗ hen ſeinem Weſen Etwas, was augenblicklich zu ſei⸗ nen Gunſten einnimmt. Es iſt ein ſchönes Greiſen⸗ geſicht, auf dem noch die Geſundheit und Heiterkeit eines jungen fünfundzwanzigjährigen Mannes ſtrahlen, der nicht betrübt und kränklich, ſondern geſund und heiter iſt.
Der Neuangekommene hat eine lange grüntuchene Jacke mit Metallknöpfen und langen Schößen, daß ſie beinahe ausſieht wie ein Rock, graue weite Bein⸗ kleider und dicke genagelte Schuhe an und einen nie⸗ drigen, breitgeränderten Hut auf dem Kopfe.
Der Mann tritt in den Laden, indem er mit rei⸗ ner heller Stimme ſingt:
„Ei, nein, nein, nein! Das iſt nicht Liſette, Ei, nein, nein, nein! Das iſt Lieschen nicht!“
Er unterbricht ſeinen Geſang aber und ruft: „He, Frau Bichat, ich muß ein kleines Milchtöpf⸗ chen haben, ich habe das meinige geſtern zerbrochen, mein kleines Krügchen iſt hin, ich muß wieder ein anderes anſchaffen; glücklicher Weiſe iſt das Unglück nicht groß, es hat mich eben fünf Sous gekoſtet.“
„Ei, das iſt der Miethsmann aus dem fünſten Stockwerk, der brave Herr Savenay!“ ſagt Frau
finden, Herr Savenay?“
Bichat, ſich in den Laden begebend.„Wie ſieht's Be⸗


