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mir keine Gelegenheit an die Hand gegeben, mir Nastücher anzuſchaffen. Adieu, ich muß meine Funk⸗ tionen beginnen, ich komme bald wieder. Auf Wie⸗ derſehen, Mamſelle, ich laſſe Sie bei braven Leuten, die Sie nicht verſtoßen werden; ich bin beruhigt über Sie!... Schon gut! ſchon gut! ich ſehe wohl, daß Sie ſich bedanken wollen; es iſt nicht der Mühe werth.“
Nach dieſen Worten ſchüttelt Deſiderius Glureau ſeinem Gevatter die Hand und verläßt, einen Topf und eine Schüſſel zuſammentretend, raſch den Laden.
„Er hat einen Topf und eine Schüſſel zerbrochen!“ ruft Bichat mit beſtürzter Miene aus,„und dieſer Napf iſt auch beſchädigt.“
„Seit geſtern hat er uns ſchon vier Stücke Ge⸗ ſchirr zuſammengetreten,“ antwortet die Töpferin, mit ihrem Anzug beſchäftigt;„er iſt ein guter Junge, wenn er es uns aber oft ſo macht, ruinirt er uns und bringt er uns um unſer Bischen.“
„Aber wo wollen wir die Mamſelle hinthun?“ fragt Bichat;„ſieh doch, wie die arme Jugend ſo blaß ausſieht.“
„Ja, ja, daran denke ich eben,“ erwiedert Clara Bichat,„geh' vor allen Dingen zur Milcherin an der Ecke und hole außer unſerer gewöhnlichen Portion Rahm für das Fräulein, dann hole ich für zwei Kreuzer Farinzucker, mach' ihn damit ſiedend und gebe ihr dieſes recht warm zu krinken, das wird gut ſein für ihren Magen.“
ch gehe, Weib.“


