Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Hinier dem von Töpfergeſchirr angefüllten Laden war ein niedriges Gemach, welches dem Ehepaar Bichat als Schlafſtube, Küche und Magazin diente, denn auch in dieſem war außer einem mit Vorhän⸗ gen umgebenen Bette und einer ziemlich hübſchen Commode aller übrige Platz mit Geſchirr beſetzt; hier diente daſſelbe aber zugleich anſtatt der Möbeln: einige Kacheln mit Deckeln vertraten die Stelle von Stühlen, einige umgekehrte Töpfe ſtellten Bänkchen vor, in großen irdenen Oefen hatte man Wäſche und verſchiedene Kleidungsſtücke aufbewahrt und Taſſen wurden ſtatt der Flaſchen, Gläſer, Krüge, Schreib⸗ zeuge, Eſſiggeſtelle und Tabaksdoſen benützt.

Herr Bichat hatte eben den Laden aufgemacht; er hatte noch ſeine baumwollene Mütze mit dem Ma⸗

drastuche darüber auf dem Kopfe und war noch in eine Art Hausmantel eingehüllt, der zu kurz zu einem Schlafrock und zu lang zu einer Jacke war; er iſt mit dem Aufhängen der Töpfe, Kacheln und Nacht⸗ töpfe an ſeiner Thüre beſchäftigt, als der Knopf⸗ macher vor ihn tritt und ausruft:„He, Bichat, ich bin's!. ich bringe Dir Jemand, Gevatter, ich bin froh, daß Du auf biſt.“

„Schau“ Glureau!.. Ah⸗ mein Alter, Du kommſt, haſt Du Deine Funktionen noch nicht angetreten? Schau', mit einer Jungfrau am Arme! Ah, der Spitzbube, der Glureau! kaum in Paris angekom⸗ men, haben wir ſchon eine Bekanntſchaft gemacht!“ „Nein, nein, warum nicht gar! Denke ich an ſolche

Geſchichten? Es handelt ſich um etwas Anderes,