ten und heitern Fränzchen getreten und unterhält ſich mit ihr über Alles, was ihm gerade in den Kopf kommt. Madame Marmodin lacht über Alles, was der junge Mann ſagt, und dieſer findet zuweilen, daß ſie zu viel lache und ſeinem Geſpräche nicht die gehörige Aufmerkſamkeit widme.
Herr Brouillard beobachtet dieſe Dinge von ſeinem Platze aus mit einem boshaften Lächeln und betrach⸗ tet dann abwechſelnd den Schriftſteller und ſeinen Freund Marmodin, welcher in dieſem Augenblicke ausruft:„Ei, mein lieber Mondigo, Sie haben mir noch nicht auf meine Frage in Betreff des Petaſus und der Cauſia geantwortet, vor allen Dingen aber will ich Ihre Anſicht über den Cucullus erfahren. Was verſtanden, Ihrer Meinung nach, die Römer unter dieſem Worte?“
Herr Mondigo kratzt ſich nach einander an der Naſe und an den Ohren, denn man kann Theater⸗ ſtücke ſchreiben und ſogar Schriftſteller ſein, ohne das Studium des Lateiniſchen weit getrieben zu haben. Er iſt daher in ziemlicher Verlegenheit und brummt zwiſchen den Zähnen:„Was ich von dem Cucullus denke ach, meiner Treu', entſchuldigen Sie, ich dachte ſeither an etwas Anderes... Cueullus ja, ich erinnere mich, das heißt. ich beſinne mich...“
„Ich bin ſehr neugierig,“ ſagt Herr St. Godibert, ſich das Kinn ftreichelnd,„was mein Bruder, der Gelehrte, antworten wird.“
In dieſem Augenblick ſtoßt ihn Herr Brouillard an den Ellbogen und raunt ihm in's Ohr:„Vetter⸗


