Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Blicken den Ausdruck von Zärklichkeit, Schwermuth oder Leidenſchaft zu verleihen, je nachdem es die Um⸗ ſtände erheiſchen, und dann habt ihr Herrn Derneſty.

Die Ankunft der beiden jungen Leute hat eine allgemeine Bewegung im Saale hervorgebracht. Die Damen erwiedern ihren Gruß mit einem holden Lächeln, die Männer drückten ihnen die Hand.

Nachdem Herr Derneſty der Herrin des Hauſes eines jener alltäglichen Complimente gemacht hat, die man hundert Mal ſagt, Frau Godibert aber zum Entzücken findet, weil ſie glaubte, ſie ſeien eigens für ſie erfunden, nähert er ſich, nachdem er da⸗ und dort⸗ hin einige Worte ſpricht, allmälig der Madame Mondigv. Die ſchöne Blondine erwiedert die Be⸗ grüßung des jungen Mannes mit einem ſehr beſchei⸗ denen Kopfnicken. Dieſer bleibt aber bei Clemen⸗ tine ſtehen und trotz des zurückhaltenden, beinahe kalten Weſens, womit ſich dieſe beiden Perſonen be⸗ grüßt haben, hätte ein ſcharfer Beobachter doch be⸗ merken können, daß eine leichte Röthe dabei über Madame Mondigo's Geſicht hinflog, daß jetzt ein ganz anderer Ausdruck in ihren Zügen herrſcht und ſie mit ganz beſonderer Sorgfalt ihre hübſchen Hände zeigt und ihre Finger in Bewegung ſetzt, wäh⸗ rend Herr Derneſty, der dem Anſchein nach dieſer Dame durchaus nicht mehr Aufmerkſamkeit widmet als den andern, die Bewegung ihrer Finger ſo genau beobachtet, als ob er der Thätigkeit eines Telegraphen zugeſehen hätte. Während dieſes auf einer Seite vorgeht, iſt Friedrich auf der andern zu dem lebhaf⸗