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Sie darum. O, Sie ſetzen mich durch Ihre Mitthei⸗ lung in Staunen! Ich wundere mich, daß mir Cle⸗ mentine, mit der ich doch genau bekannt bin, noch nie ein Wort von dieſem andern Bruder ihres Mannes geſagt hat.“
„O, die liebe Dame iſt nicht beſſer als die Uebrigen und bekennen zu müſſen, man habe einen Bauern zum Schwager, wenn man ſich die Manieren einer Herzogin zu geben ſucht, wäre gar zu peinlich!“
„Mein Gott, wie iſt die Welt ſo ſonderbar!“
„O, mehr noch als ſonderbar: ſie hat eine Maſſe häßlicher Seiten! Was ich Ihnen aber geſagt habe, geſchah ohne Arg, denn ich bin mit der ganzen Welt befreundet; o, wenn ich bösartig ſein wollte, könnte
ich mehr ſagen!“
Herr Brouillard hätte vielleicht ſeine Behauptung bewieſen, aber in dieſem Augenblick ging die Saal⸗ thüre auf und Franz meldete mit heiſerer Stimme: „Herr Derneſty und mein Neffe Friedrich.“
Die ganze Geſellſchaft bricht bei dieſer abermali⸗ gen Dummheit Franzens in ein Gelächter aus, und Friedrich, der in den Saal tritt, theilt die allgemeine Heiterkeit und begrüßt die Geſellſchaft mit den Wor⸗ ten:„Meine Herren und meine Damen, Sie haben vielleicht noch nicht gewußt, daß ich Franzens Neffe bin? Das war eine kleine Ueberraſchung, die ich Ihnen auf heute aufſparte.“
Franz, welcher indeß bemerkt, daß er eine Dumm⸗ heit gemacht hat, öffnet die Saalthüre wieder, ſtreckt den Kopf herein und ſchreit:„Nein, ich habe mich


