Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Sie zu beurtheilen wiſſen, Vetter; es ſcheint, wie wenn Ihr Sohn mit dem, was Sie ihm für ſeine Toilette ausſetzen, nicht recht zufrieden wäre; er iſt übrigens ſehr gut und ſehr elegant gekleidet, das muß ich bekennen.“

„Nicht zufrieden? ich möchte wiſſen, ob er es wagt, ſich zu beklagen!... Nicht zufrieden, und ich gebe ihm vierzig Franken monatlich, Vetter, vierzig Fran⸗ ken bloß zu ſeinen Kleidern! denn er hat freie Woh⸗ nung, Koſt, Heizung und Licht bei mir!.. Nun, fin⸗ den Sie nicht, daß das eine ungeheure Summe iſt? Wenn meine Frau nicht wäre, würde ich nur die Hälfte geben!“

„Vierzig Franken ſind freilich Etwas, Vetter!... zu unſerer Zeit wäre es viel geweſen ich glaube nicht, daß Sie in dem Alter Ihres Sohnes monat⸗ lich vierzig Franken für Ihren Anzug aufzuwenden hatten. Sie waren allerdings auch nicht gekleidet wie er.. aber heutzutage braucht man ſo Vielerlei man iſt ſo hoffärtig! Ich wundere mich beinahe über die Eleganz ihres Sohnes, wenn Sie ihm nicht mehr geben als das.“

„Ach, potz Kuckuk! er läßt auf Rechnung arbeiten er macht Schulden!“

„Teufel! das iſt unangenehm.“

„Aber ich bezahle ſie nicht.“

„Dann iſt es gerade, wie wenn er keine machte.“

Dieſe Unterredung wird durch Herrn Candrillon unterbrochen, der ſich dem Hausherrn nähert, ihMm auf den Bauch klopft und ausruft;„Potz Sapper⸗