Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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ſchon drei Mal wiederholt, ſie ſei zum Enizücken an⸗ gezogen. Sie dreht und wendet ſich unaufhörlich um

den Major Krauteberg herum, daß er ihr das Näm⸗.

liche ſagen ſoll; aber der unglückliche Major iſt der⸗ maßen von dem Schriftſteller in Anſpruch genom⸗ men, daß es ihm unmöglich iſt, der Herrin des Hau⸗ ſes ein Compliment zu machen.

Madame St. Godibert nähert ſich ihrem Manne und flüſtert ihm in's Ohr:„Ihr Bruder iſt recht unerträglich, wenn er ſich einmal einer Perſon be⸗ mächtigt hat, läßt er ſie nicht mehr los! Jetzt ſpricht er ſchon eine Viertelſtunde mit dem Major Krauteberg. ich bin überzeugt, er erzählt ihm eines ſeiner Stücke, und der arme Major darf⸗ nicht ein⸗ mal zu mir herkommen, um mir ein Wörtchen zu ſagen! er ſitzt gewiß auf Nadeln... rufen Sie doch Ihrem Bruder.“

Statt ſeiner Frau zu antworten, ſtößt Herr St. Godibert einen Schrei aus und ſagt:„Ach, mein Gott, Fräulein Soufflat ſitzt ganz allein in einer Ecke! Niemand widmet ihr ſeine Aufmerkſamkeit!.. das iſt unſchicklich. woran denkt denn mein Schlin⸗ gel von Sohn?. er veſchäftigt ſich mit der kleinen eiteln Madame Marmodin!.. Julian, mein Sohn Julian!“

Herr Julian ſtellt ſich, als ob er ſeinen Vater nicht höre, weil er zum Voraus vermuthet, was er ihm ſagen wird, und wenn er ihn auf einer Seite des Saales auf ſich zukommen ſieht, ſchleicht er ſich ſo ſchnell als möglich auf eine andere.