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koſtbaren Vorzügen iſt es unmöglich, in der Welt nicht ſehr geſchätzt zu ſein.
Der Major, deſſen viereckiges, etwas geröthetes Geſicht das Gepräge der deutſchen Gutmüthigkeit aus⸗ drückt, hört wenigſtens zum ſechsten Male die De⸗ tails einer Entwicklung an, welche das ganze Au⸗ ditorium in Thränen zerfließen machen und dem Stücke den Erfolg ſichern ſoll; er nickt bloß biswei⸗ len zum Zeichen ſeines Beifalls mit dem Kopfe, wel⸗ ches heißt:„ganz gut;“ und wiederholt unaufhörlich die Phraſe: das wird außerordentlich hübſch.“
Mondigo begnügt ſich mit dieſen Antworten, wovon die eine eine Pantomime iſt, die andere aber deutlich, ſogar mit Nachdruck ausgeſprochen wird, und fährt in der Erzählung ſeines Planes fort; bloß wenn der Major ein wenig zerſtreut ſcheint oder zu lange geſchwiegen hat, hält er inne, ſieht ihm in's Geſicht und ſchreit:„Nun! erfreut ſich dieſe Scene Ihres Beifalls nicht?“
Dann beeilt ſich der Major, welcher gleichſam aus dem Schlafe zu erwachen ſcheint, auf beiderlei Weiſe, mit der Pantomime und ſeiner Stimme, zu antworten und ruft, während er wie eine Porzellan⸗ figur auf dem Kamine mit dem Kopfe wackelt, laut aus:„O, das wird ſchön! außerordentlich ſchön!“
Madame Doguin, eine große, hochgewachſene Frau, welche hübſch war und es in einiger Entfer⸗ nung noch zu ſein ſcheint, hat ſich in einen Lehnſtuhl geſetzt, auf dem ſie ſich ausnimmt wie auf einem Throne; erſtens, weil man vermöge ihrer außeror⸗


