Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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kungen der Madame Marmodin lacht: das iſt Herr von Brouſſaillon, deſſen ebenfalls junge und hübſche Gattin etwas entfernter ſitzt; ſie iſt von Herrn Ju⸗ lian, der ihr höchſt zärtliche Liebesblicke zuwirft, die ſie aber nicht zu bemerken ſcheint, von Herrn Candrillon, dem dicken großen Mann mit dem gutmüthigen Geſichte, welcher laut ſpricht, ſchallend lacht und ſich ſo behaglich fühlt wie in ſeinem ei⸗ genen Hauſe, und endlich von Herrn Doguin um⸗ geben, deſſen Nachbarſchaft allgemein gefürchtet wird.

In einem andern Theile des Saales ſitzt eine Blondine mit weißen Schultern auf einem Canapé und ſcheint gleichgültig den Fadheiten des Herrn Soufflat, eines kleinen, zwei Zoll weniger als fünf Fuß hohen Mannes zuzuhören, der, um ſich zu ver⸗ größern, meiſt auf den Zehenſpitzen ſteht und in einem Salon immer ausſieht, wie wenn er ſich in die Höhe ſchwingen wollte, um ein Entrechat zu machen.

In der Blondine habt ihr Herrn Mondigo's Ge⸗ mahlin erkannt. Was dieſen Herrn ſelbſt betrifft, ſo hat er ſich des Majors Krauteberg bemächtigt, um ihm den Plan eines Stückes zu erzählen, welches er eben in Arbeit hat, und das wenigſtens ſachshundert Mal hintereinander aufgeführt werden ſoll.

Der Major Krauteberg iſt ein vortrefflicher Mann, der alle Eigenſchaften beſitzt, die Einen in Geſellſchaft beliebt machen: er hört Geſpräche, ſo viel man willl, an, billigt Alles, was man ſagt, macht allen Damen Complimente und ſpielt alle Spiele. Mit ſolchen