Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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40 lard, begeben Sie ſich gefälligſt mit unſerm Sohn in den Salon.“

„Mit großem Vergnügen.. geniren Sie ſich meinetwegen nicht, ich bitte Sie, wenn man viele Leute empfängt, hat man ſo Mancherlei zu überwa⸗ chen und zu beſorgen; ich weiß, was das iſt.. ich will in den Salon hinübergehen.. Ei, Sie bekommen ja einen Weinſchenk in Ihr Haus?“

„Einen Weinſchenk. wo?“

„Hier in den untern Stock, wo gegenwärtig ein⸗ gezogen wird.“

„Einen Weinſchenk. es käme ein Weinſchenk in's Haus? Ach, wie entſetzlich! wenn ich Das wüßte, würde ich augenblicklich mein Logis verlaſſen!“

„Nein, nein, das iſt nicht möglich! Wer hat es Ihnen geſagt, Vetter?“

„Meiner Treu', ein Commiſſionär unten; ich ſah, daß in's Parterre eingezogen wird und fragte ihn:„Wer kommt hier herein?“ hierauf antwortete er mir:„Mein Herr, ich glaube ein Weinſchenk.““

„Fifine, Fifine! gehen Sie ſchnell hinunter und erkundigen Sie ſich bei dem Portier, wer in den Unterſtock und den Laden einzieht; wenn es ein Wein⸗ ſchenk oder ein Fleiſcher iſt, ſo ſagen Sie, daß wir heute Abend aufkündigen werden.“

„Aber, Madame, in teſein Augenblick habe ich entſetzlich viel zu thun..

„Gehen Sie en hinunter, Fifine... ich kann nicht in dieſer Ungewißheit verharren.“

Die Kammerzofe geht hinunter und wünſcht den