Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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39

„O, wir danken, Vetter, wir haben ja unſere Leute, unſere Dienerſchaft!... mehr braucht es nicht.“

„Da liegt eine Olive auf dem Boden,“ ſagt Herr Brouillard, ſich bückend, um ſie aufzuheben. „Es ſcheint, daß Ihre Leute nicht genau Achtung ge⸗ ben auf das, was ſie tragen. Das iſt ein präch⸗ tiges Gedeck! Sie haben, ſo wie ich ſehe, viele Gäſte?“

„Wir werden unſer Zwanzig ſein,“ antwortet Herr St. Godibert, mit ſeinem Taſchentuch an der Naſe ziehend, um ſie zu verkängern.“

„Zwanzig, Sie mit eingerechnet?“

„Wie, uns mit eingerechnet?“ ſchreit die dicke Dame mit geärgerter Miene;„dürfen wir uns nicht auch für Etwas rechnen?. ſind wir Nullen in unſerm Hauſe?“

„Entſchuldigen Sie, Couſine, das wollte ich nicht damit ſagen.. ich habe mich ungeſchickt ausgedrückt wenn ich ſage zwanzig, Sie mit eingerechnet, ſo heißt das nur:„Haben Sie zwanzig Perſonen ein⸗ geladen und weiter Nichts Sie haben ein wun⸗ verſchönes Kleid an, Couſine ach, welch' präch⸗ tiger Stoff!“

„Nicht wahr? o, es iſt vom koſtbarſten Atlas.“

„Aber Ihr Unterrock ſieht vor, Couſine, geſchieht dies abſichtlich?“

„Ach, mein Gott! mein Unterrock ſieht vor. und ich hatte es nicht bemerkt! So geht es, wenn

man ſich ſo beeilen und ſo ſchnell machen muß⸗

Fifine, ſtecken Sie mir ihn hinauf. Vetter Brouil⸗

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