Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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vraucht, falls Etwas zu helfen iſt, bin ich doch dann da.“

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ihrem Manne die Wange darbietend; ich bin zu hitzig.. küſſe mich, Kleiner!“

„Mit Vergnügen, Angelika.“

„Ihr Vetter iſt ſchuld, daß ich mich ereifere.. Er kommt immer vor allen andern Gäſten und oft ehe noch der Tiſch gedeckt iſt. Das geſchieht jedoch nur, um herumzuſpähen, zu ſehen, was man macht, und ſeine Naſe in Alles hineinzuſtecken: unter dem Vorwand, er wolle helfen, ſchnüffelt er in allen Zim⸗ mern herum... Denken Sie ſich, mein Herr, letzt⸗ hin überraſchte ich ihn, wie er vor meinem großen Kleiderkaſten ſtand und hineinſah; er hatte ihn auf⸗ gemacht und betrachtete und betaſtete ein Stück nach dem andern. als ich ihn fragte, was er da treibe, hatte er gar die Unverſchämtheit, mir zu antworten: „Werthe Baſe, ich ſuchte das heimliche Gemach und glaubte hier am rechten Orte zu ſein.“

In dieſem Augenblick ſtreckt Herr Brouillard ſeine Naſe in's Speiſezimmer herein; Nicolaus Gogo und ſeine Frau eilen ihm entgegen mit dem Ausruf: „Ei, das iſt Brouillard, der liebe Vetter Brouillard!“

„Guten Tag, Vetter! guten Tag, Coufine!“

„Wie artig von Ihnen, zeitlich zu kommen!.. Viele Leute laſſen ſo lange auf ſich warten, bei Jh⸗ nen kann man das nie klagen... ich ſprach eben mit St. Godibert davon.“

„Beſte Baſe, ich beeile mich ſtets zu Ihnen zu kommen. es iſt immer ein ſo großes Vergnügen für mich und ich denke zugleich, falls man Jemand