Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Gut, mein Herr, gut! ich meine, ich könne ſpre⸗ chen; Sie ſind nicht der Mann, der ſich erlauben darf, mir Vorwürfe zu machen, Sie, der Tonnelles ſagt ſtatt Turnel, wenn man von den Eiſenbah⸗ nen ſpricht, und letzthin im vollen Saale behauptet hat, die Straßen zu Paris ſeien von Dieben infi⸗ cirt.“

„Wohlan, Madame, ſagt man nicht ſo? Ich habe oft ſagen hören, die Straßen ſind von Dieben infi⸗ cirt.. ein Wald iſt von Räubern inficirt(ange⸗ ſteckt).“

„Nein, mein Herr, man muß ſagen infeſtirt (beunruhigt), ich weiß es gewiß, ich habe Herrn Marmodin darum befragt.“

„Und ich habe meinen Bruder, den Gelehrten, oft ſo ſagen hören, wie ich ſagte.“

„Wenn ſolche Phraſen in ſeinen Stücken vorkom⸗ men, müſſen ſie intereſſant ſein!... Sie bilden ſich aber Etwas ein, wenn Sie von ihrem Bruder ſpre⸗ chen!

„Madame, ich ſage doch nicht Kerl! ein Wort, das nur gemeine Leute in den Mund nehmen.“

„Schweigen Sie, mein Herr, es wird mir übel.“

Der Streit war im beſten Auflodern und Julian ſchien ſich eher an dem Zwiſte ſeiner Eltern zu be⸗ luſtigen, als daran zu denken, ihn zu ſchlichten. Doch Fifine ſtellte die Ruhe wieder her, indem ſie ſagte: „Ach, wenn der Vetter Brouillard hört, daß man ſich zankt, wird er ſich höchlich darüber freuen!“

„Fifine hat Recht,“ ſagt Madame St. Godibert,