Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Ich hatte zwei oder drei erſucht, aber ſie haben es ſich erlaubt, meine Einladung auszuſchlagen.. ſei übrigens ruhig: Herr Dixcors, der Herr, welcher eine Maſſe kleiner Späße zu machen weiß, alle Thiere nachahmen kann und ſogar ein Bauchredner iſt, hat mir verſprochen, einen ſeiner Freunde mitzubringen, der Alles fingt, was man nur will, auch Melodien von Chou.. Chou.. meiner Treu', ich weiß nicht, von welchem Chou...“

„Von Schubert, Vater.“

„Ja, ich glaube ſo.. Choubert... Ich wußte nur, daß ein Chou dabei iſt.“

„Haben Sie Herrn Ramonot eingeladen?“

„Ramonot? Wahrhaftig, nein... ich habe ihn nicht eingeladen! ich habe mich wohl gehütet. Letzt⸗ hin iſt er mir in einem ſo elenden, abgeſchabten Rock auf dem Boulevard begegnet.. kurz, er war ſo ſchlecht angezogen, daß ich, weiß Gott, ſchnell das Geſicht abwandte, um ihn nicht grüßen zu müſſen, denn Nichts würdigt Einen mehr herunter, als einen ſchlecht gekleideten Menſchen zu grüßen.“

„Aber Sie ſetzen mich in Erſtaunen; denn Herr Ramonot wird, ſo viel man mir geſagt hat, durch die Verwendung ſeiner Tochter eine ſehr gute Stelle bei der Polizei⸗Präfektur erhalten.“

„Wirklich?. ach der Teufel! dann grüße ich ihn, ſobald er mir wieder begegnet, von Weitem ſchon.“

„Herr Ramonot hat in der That dieſe Stelle er⸗ halten ſollen,“ verſetzt Julian,„aber es iſt Nichts daraus geworden, ein Anderer hat ſie.“