Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Und mir könnte es einfallen, den Schurken zu caſtriren, wenn er ſich vor mir zeigte,“ ſagt Madame.

Fifine macht darauf aufmerkſam, daß man keine Zeit zu verlieren habe, und es beſſer wäre, die Ta⸗ fel friſch zu decken, ſtatt ſich um Franz zu beküm⸗ mern; Madame könne während deſſen ein anderes Kleid anziehen und ihre Haare wieder in Ordnung bringen. Da dieſe Bemerkung der Zofe ſehr richtig gefunden wird, macht ſich Jedes an's Werk, Vater und Sohn unterſtützen Mamſelle Fifine, in kurzer Zeit iſt der Tiſch abgedeckt, man legt ein anderes

Tiſchtuch darauf, und bald iſt wieder Alles in der

alten Ordnung. Der Hausherr denkt jetzt an die Austheilung der Karten, wodurch Jedem ſein Platz angewieſen wird. Das nimmt ihm wieder viel Zeit weg, er läuft ein Mäl um das andere um den Tiſch herum und murmelt:„Meine Frau zwiſchen Roquet nein, den Major Krauteberg und Derneſty.. ich zwiſchen Madame Doguin und Mamſelle Souff⸗ lat.. nein, es iſt beſſer, ich ſetze Fräulein Soufflat neben meinen Sohn. dieſe Dame iſt eine ſehr reiche Parthie und bei Ueberreichung eines Tellers oder beim Präſentiren eines Glaſes kann man eine Galanterie anbringen.. Julian, Sie müſſen ſehr galant gegen Fräulein Soufflat ſein, die ich neben Sie ſetze.“ 3 „Ach, Vater, Fräulein Suufflat iſt ſo häßlich! ſie hat eine entſetzlich lange Naſe, die unten aus⸗ läuft wie eine Trompete... Madame Brouſſaillon und Madame Marmodin gefallen mir weit beſſer.“