Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Ich war ſo hübſch friſirt!“

„Es iſt entſetzlich!„

Und inmitten dieſes wüthenden Geſchreies über Franz hinein, ſchreit dieſer auch wie beſeſſen zu ſeiner Vertheidigung:„Bin ich ſchuld? habe ich das ah⸗ nen können? habe ich zum Voraus gewußt, daß Sie ein Feuerwerk in Ihren Flaſchen haben... daß Ra⸗ keten und Springbrunnen darin ſind, die knallen wie Kanonen?... Man hätte mich wenigſtens vorher dar⸗ auf aufmerkſam machen ſollen!“

Herr St. Godibert kann ſich nicht mehr bemei⸗ ſtern. Da er in ſeiner Wuth keinen Stock bei der Hand hat, nimmt er die Schale mit den Oliven, um ſie auf Franzens Kopf zuſammen zu ſchlagen und weit entfernt, ihren Mann zurüczuhalten, ſchreit An⸗ gelika:„Das iſt ein Flegel!.. man ſollte ihn peit⸗ ſchen bis auf's Blut! St. Godibert ziehe ihm Alles herunter bis auf die Haut und ſtäupe ihn von Unten bis Oben.“

Aber Julian fällt ſeinem Vater, der alle Oliven auf den Boden geworfen hat, in den Arm und Fifine gibt Franz einen Wink, ſich davon zu machen, was dieſer auch augenblicklich befolgt, zugleich aber noch die Flaſche mitnimmt, welche Veranlaſſung zu dieſem Sturme gegeben hat.

„Er ſoll ſich nur nie mehr vor mir ſehen laſſen!“ ſagt Herr St. Godibert, indem er ſich bückt, um die Oliven aufzuleſen.„O, wenn er mir unter die Au⸗ käme, könnte ich mich auf's Aeußerſte vergeſ⸗ en!